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DIE MITTE DES MENSCHEN

Wie hängen innere Klarheit und äußere Entwicklung zusammen? Wie lassen sich Sammlung und Entfaltung so denken, dass sie einander nicht ausschließen, sondern tragen?

 

Diese Fragen bilden ein Werkfeld, in dem sich mein Schreiben bewegt und in dem ich mich um eine philosophische Grundlegung dieser beiden Bewegungen bemühe. Ausgangspunkt ist die Frage nach dem Verhältnis von Ursprung und Gestalt – von innerer Verwurzelung und konkreter Lebensform.

Dabei verbinde ich klassische Metaphysik, moderne Bewusstseinsforschung und östliche Weisheitstraditionen zu einer integralen Perspektive auf den Menschen.

 

Im Zentrum steht die Einsicht:
Entwicklung ohne innere Sammlung führt zu Zerstreuung.
Sammlung ohne Entfaltung bleibt abstrakt.

Erst in ihrer Verschränkung entsteht eine tragfähige Mitte.

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Buchprojekt

Die Mitte des Menschen

Eine Ontologie des Herzens

Im Herzen kommen die zwei großen Bewegungen menschlichen Bewusstseins zusammen: die kontemplative Bewegung zum Grund — Sammlung, Stille, Rückkehr in die Verbindung mit dem Sein — und die Bewegung in die Gestalt — Reifung, Integration, klare Form. Was die östliche und westliche kontemplative Tradition als Weg zur Tiefe kennt und was die moderne Bewusstseinsforschung als Entfaltung des Bewusstseins beschreibt, sind zwei Richtungen derselben Bewegung.

 

Aus dieser Beobachtung entwickelt das Buch eine philosophische Ontologie des Herzens. Sie verbindet die kontemplative Tradition (Meister Eckhart, Ibn ʿArabī, Abhinavagupta) mit moderner strukturpsychologischer Bewusstseinsforschung (Loevinger, Kegan, Cook-Greuter, Gebser) in einer gemeinsamen philosophischen Sprache.

Aufgebaut in Prolog und vier Teilen: Es entfaltet eine schmale Ontologie in den Grundbegriffen Grund, Differenz, Relation und Gestalt; führt durch die kontemplativen Wege zum Grund; entfaltet die strukturelle Bewusstseinsforschung mit Zen als exemplarischer gelebter Mitte; und führt beide Bewegungen in Kohärenz, Resonanz und Wahrhaftigkeit zusammen — die klassische Trias des Schönen, Guten und Wahren in zeitgenössischer Form.

Manuskript Herbst 2026.

NEWS1
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Intelligenz

Buchprojekt

Intelligenz

Eine ontologische Untersuchung - wie entfaltet sich Intelligenz als Struktur des Wirklichen?

​Was ist Intelligenz, wenn man sie nicht als Funktion des Gehirns oder als Eigenschaft einzelner Lebewesen versteht — sondern als die schöpferische Fähigkeit des Seins selbst, sich zu erkennen und zu entfalten?

Intelligenz fragt nach jener Tiefenstruktur des Wirklichen, in der Bewusstsein, Entwicklung und Natur ineinandergreifen. Drei Dimensionen werden untersucht: Bewusstsein als Selbsterkenntnis, Entwicklung als strukturelle Reifung, Natur als schöpferische Selbstentfaltung. Aus ihrem Zusammenhang entsteht ein neues Verständnis dessen, was Intelligenz im Wirklichen bedeutet.

Manuskript voraussichtlich Herbst  2027.

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